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Pilsen in der Tschechischen Republik, ein wirtschaftliches und kulturelles Zentrum

- Verschwisterung:seit dem 11. Juni 1987
- geografische Lage:Westböhmen, 100 km von Prag entfernt
- Einwohnerzahl:173 000

Das 1295 vom König Wencelas II. am Zusammenfluss von vier Flüssen gegründete Pilsen, oder „Plzeň“ auf Tschechisch, ist die viertgrößte Stadt der Tschechischen Republik.
Neben seinem berühmten Automobilhersteller „Skoda“ und seiner Brauerei („Pilsner Urquell“, von zahlreichen Kennern als das beste Bier der Welt bezeichnet) behauptet Pilsen seinen Rang als europäisches Kulturzentrum und wird 2015 „Europäische Kulturhauptstadt“ sein.

Die Partnerschaft


Die seit 1987 verschwisterten Städte Pilsen und Limoges treffen sich regelmäßig.

Die Tschechischen Tage 2011 in Limoges gaben den Einwohnern der Stadt die Gelegenheit, die Kultur unserer Partnerstadt zu entdecken:
- Ein tschechischer Markt im Herzen der Stadt war der Gastronomie, dem Handwerk und der Musik gewidmet. Vorführungen traditioneller Berufe sowie musikalische Einlagen sorgten  auf dem Place de la Motte drei Tage lang für Unterhaltung.
- Die Jazzband „Pilsen Trio“ gab zwei Konzerte beim Festival Eclats d’émail Jazz Edition 2011.
- Im CCM Jean Gagnant fand ein spezieller Tag für Kinder statt, damit auch sie die Feierlichkeiten genießen konnten.

Die Ausgabe 2011 von Toques et Porcelaine hieß einen aus Pilsen stammenden Koch willkommen, der eingeladen worden war, um eine Spezialität der tschechischen Gastronomie vorzustellen. Das Gericht wurde in Zusammenarbeit mit der Manufacture Arquié auf einem Service aus Limoger Porzellan präsentiert.

Jedes Jahr im Oktober organisiert Pilsen das Festival „Bonjour Pilsen“, welches von der Stadt Limoges unterstützt wird. Limoges wird dort von einem Konditorei-Lehrling des Ausbildungszentrums CFA Le Moulin Rabaud vertreten, der die tschechischen Schüler in die Geheimnisse seiner Rezepte einführt. Darüber hinaus werden verschiedene regionstypische Spezialitäten für einen Degustationsabend mit einer Präsentation des Limousin nach Pilsen geschickt.

Alle zwei Jahre macht sich eine lokale Musikgruppe auf den Weg, um dem Pilsener Publikum die französische Musik näherzubringen.

 

2013


Abgesehen von der Aufführung der Limoger Gruppe „les Sourds Doués“ (siehe Seite zu Fürth) konnte Pilsen auch auf die Hilfe der Stadt Limoges für die Organisation des jährlichen Festivals „Bonjour Pilsen“ zählen. So wurde ein Konditor-Lehrling aus Limoges eingeladen, der den Schülern und Einwohnern von Pilsen die französischen Konditor-Rezepte vorführte. Außerdem wurden verschiedene gastronomische Spezialitäten des Limousin zu einer Soiree mit Kostproben und einer Vorstellung der Region Limousin versandt.
Pilsen wurde seinerseits in Limoges durch den jungen Pilsener Kinderchor vertreten, der im März in Limoges empfangen wurde. Die jungen Sänger gaben eine Vorstellung im EHPAD (Pflegeheim) des Roussillon, dessen Bewohner sowie diejenigen anderer Einrichtungen der Stadt, die hinzugekommen waren, davon sehr begeistert waren. Der Aufenthalt der jungen Tschechen endet mit einer zweiten Aufführung im Chor der Kirche Saint Michel des Lions, die beim Publikum, das von diesen Stimmen bezaubert war, ein echter Erfolg war.


Sehenswertes

  • Die Sankt-Bartholomäus-Kathedrale im gotischen Stil, die die Stadt mit ihrem 102,6 m hohen Turm überragt.
  • Die Große Pilsener Synagoge, die zweitgrößte Synagoge Europas nach derjenigen von Budapest.
  • Das Naturgebiet von Křivoklát in der Umgebung von Pilsen, ein von der UNESCO klassifiziertes biosphärisches Schutzgebiet.


In Pilsen geborene Persönlichkeiten


Josef Skupa (1892–1957):
Ein Marionettenbildner, der insbesondere Spejbl und Hurvinek schuf, die in Mitteleuropa ebenso berühmt sind wie Kasperle und Seppl in Deutschland. Er gab dem Pilsener Skupova-Festival, einem alle zwei Jahre stattfindenden Marionettenfestival, seinen Namen.  

Bedrich Smetana (1824-1884):
Der berühmte Komponist, wichtigster Vertreter der romantischen böhmischen Musik, Schöpfer der Oper „Die verkaufte Braut“ und mehrerer sinfonischer Dichtungen, darunter „Mein Vaterland“ mit „Die Moldau“, wurde nicht weit von Pilsen geboren. Die „Smetana-Tage“, ein jedes Frühjahr organisiertes Kulturfestival, sind da, um an ihn zu erinnern.

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Seto in Japan: die japanische Hauptstadt der Keramik


- Verschwisterung:seit dem 18. November 2003
- geografische Lage:Provinz Aichi, 20 km von Nagoya entfernt
- Einwohnerzahl:135 000

Die Geschichte der Keramik in Seto reicht 1 300 Jahre zurück. Seto wurde übrigens so stark mit der Keramik identifiziert, dass das Wort „seto-mono“ (Objekt aus Seto) heute jegliche Keramik bezeichnet.

Als wichtigster Pol der Keramikindustrie in Japan ist Seto die Heimat renommierter Einrichtungen wie des Nationalen Instituts für Fortschrittliche Industrielle Wissenschaft und Technologie (AIST) von Chubu, des Instituts für Keramikforschung von Seto, aber auch der Stiftung Fine Ceramics Center und der Industriellen Universität von Nagoya.

Die Weltausstellung 2005 fand im südöstlichen Stadtteil von Seto statt. Das Thema der Veranstaltung war „Die Weisheit der Natur“. 119 Länder waren bei dieser 185 Tage dauernden Veranstaltung, über die von Medien aus der ganzen Welt berichtet wurde, vertreten und hießen 22 Millionen Besucher willkommen. Die Stadt Limoges hatte einen Pavillon innerhalb des französisch-deutschen Standes.

 

Die Partnerschaft:


Der Austausch zwischen den beiden Städten seit der Unterzeichnung des Partnerschaftsabkommens im Jahr 2003 ist vielfältig: 2004 fand die Keramikausstellung „Seto Yaki“ in Limoges statt, 2005 nahm Limoges am „Mois de Limoges à Seto“ (Limoger Monat in Seto) und 2009 am 80. Jubiläum der Stadt teil.
Darüber hinaus hieß Limoges 2010 eine aus Seto stammende Koto-Spielerin zur Foire Exposition de Limoges (Limoger Messe) willkommen, die ganz der japanischen Kultur gewidmet war.
Und bei jeder neuen Ausgabe des Concert des Cités Unies (Konzert der vereinten Städte) haben wir das Vergnügen, eine Delegation junger Musiker aus Seto unter den Teilnehmern begrüßen zu können.

2013

2013 wurde die Stadt Seto besonders gewürdigt. Die Stadt Limoges und ihre japanische Partnerstadt haben nämlich das 10-jährige Jubiläum ihrer Partnerschaft gefeiert, und zu diesem Anlass wurden das ganze Jahr hindurch zahlreiche Veranstaltungen zum Thema Japan organisiert:

Bei der Messe Foire-Exposition de Limoges konnten die Besucher die japanische Küche neben deutschen kulinarischen Spezialitäten an einem Stand unserer beiden Partnerstädte entdecken, an dem vielfältige gastronomische Spezialitäten aus Fürth und Seto zum Probieren angeboten wurden.
Um dieses Jubiläum feierlich zu begehen, schmückte sich die Stadt Limoges im September an den „Journées de Seto“ (Tagen von Seto) mit den japanischen Farben, die vieles zu entdecken boten und unterschiedliche Begegnungen ermöglichten.
Yasuhiko Yanaura, ein bekannter Küchenchef in Japan, wurde eingeladen, an der Veranstaltung „Toques et Porcelaine“ teilzunehmen und bot eine Verbindung zwischen der japanischen Küche und dem Porzellan von Limoges an. Mit der tatkräftigen Hilfe des Limoger Küchenchefs Philippe Redon stellte er eines seiner Rezepte vor, eine Kombination aus Rindfleisch aus Limousin und Tofu, die in den Kreationen von Cécile Charroy serviert wurden, einer Designerin und ehemaligen Schülerin der Kunsthochschule (ENSA) von Limoges. Diese Zusammenarbeit zwischen Köchen und Designerin wurde im Restaurant von Philippe Redon bei einem französisch-japanischen Abendessen unter Mitwirkung beider Köche fortgesetzt.
Außerdem zeigte Herr Yanaura bei seiner Vorführung während der „Toques et Porcelaine“ die subtile, delikate Kunst der Skulptur auf Obst, für die er mehrfach ausgezeichnet wurde.
Der japanische Küchenchef erteilte auch Kochkurse im Café République, bei denen seine Schüler die Techniken und Geheimnisse seiner Spezialitäten erlernen konnten.
Den ganzen September hindurch stellten die „Tage von Seto“ die japanische Kultur ins Rampenlicht und boten dem Publikum aus Limoges verschiedene Unterhaltungen vor allem zum Thema Manga. In der Bibliothèque Francophone Multimédia und in den Kulturzentren wurden Workshops angeboten, und im Kino „Lido“ mehrere Filme vorgeführt.
Bei den „Tagen von Seto“ konnte man auch von der Schönheit und friedlichen Atmosphäre der japanischen Gärten profitieren, die vor dem Rathaus und im Centre Saint Martial angelegt worden waren. In diesem Einkaufszentrum wurden außerdem Workshops in Origamis und Make-up, Kendo- und Judo-Vorführungen oder auch eine Bonsai-Ausstellung angeboten.
Vom 27. bis 29. September empfing die Stadt die offizielle Delegation mit dem Bürgermeister von Seto zur Teilnahme an diesen Veranstaltungen.

 

Sehenswertes

  • Das Museum der Maneki Neko ist das größte Museum, das dieser japanischen Glück bringenden Katze gewidmet ist.
  • Seto Gura ist ein der Keramik gewidmeter Komplex mit Veranstaltungssaal, Ausstellungshallen, einem Porzellangeschäft und einem Restaurant.
  • Parti Seto ist das jüngste Gebäude zeitgenössischer Architektur, das mit den alten Bauten des Stadtzentrums im Kontrast steht.
  • Der Fukagawa-Schrein, die Glocke des Houn-ji-Tempels und das sechseckige Denkmal im Toso-Park aus Keramik.

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Charlotte in den USA: eine Schönheit des Südens

- Verschwisterung:seit dem 6. November 1992

- geografische Lage:North Carolina im Mecklenburg County

- Einwohnerzahl:615 000

Die nach der Königin Charlotte, der Frau des englischen Königs Georg III., genannte Stadt hat auch den Spitznamen „Hornissennest“ (auf Englisch Hornet’s Nest) aufgrund des Widerstandes der Einwohner gegenüber den britischen Truppen während des Unabhängigkeitskrieges.
Die Entdeckung bedeutender Goldvorkommen 1799 stellte eine erste Etappe für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt dar. Die Mechanisierung der Baumwollernte, des wichtigsten Erzeugnisses im Süden Nordamerikas, im 19. Jahrhundert markierte die Entstehung der Textilindustrie. Darüber hinaus wurde Charlotte, das seinen provinzialen Charme hat bewahren können, dank zahlreicher Banken, die hier ihren Geschäftssitz einrichteten, nach New York zum zweiten Finanzzentrum der USA.

Die Partnerschaft

Der Austausch mit unserer amerikanischen Partnerstadt entwickelt sich seit 20 Jahren in allen Bereichen.
Im Juni 2011 gab eine renommierte Gruppe von Glockenläutern ein Konzert im CCM Jean Moulin. Eine tolle Gelegenheit für die Einwohner von Limoges, diese originelle Musiktechnik aus den USA zu entdecken.
2012 hat die Stadt Limoges das 20-jährige Jubiläum der Partnerschaft mit Charlotte gefeiert und vom 21. bis 23. Juni die Journées de Charlotte, die Charlotter Tage, organisiert. Eine Fotoausstellung mit dem Titel Regards Croisées (Gekreuzte Blicke) von einem Limoger Fotografen in Zusammenarbeit mit dem Verein Les Amis de Charlotte präsentierte die amerikanische Stadt, während mehrere Konzerte der aus Charlotte stammenden Presley Brothers sowie eine Harley-Davidson-Parade im Stadtzentrum von Limoges für Unterhaltung sorgten. Darüber hinaus wurde in einem Restaurant der Stadt ein französisch-amerikanisches Essen angeboten, zubereitet von einem Koch aus Charlotte und einem Koch aus Limoges.
Dieses 20-jährige Jubiläum wurde im November mit der Reise einer Delegation der Stadt Limoges in Begleitung junger Basketballspieler des Sportvereins ASPTT und der Limoger Musikband J-Raf nach Charlotte fortgesetzt. Neben feierlichen Aktivitäten wurde diese Reise auch dafür genutzt, dem wirtschaftlichen Austausch zwischen den beiden Städten neue Impulse zu verleihen.



Sehenswertes

  • Das Mint Museum of Art, das eine große Kollektion amerikanischer, europäischer, afrikanischer und präkolumbischer Kunst sowie eine der bedeutendsten mexikanischen Töpfereisammlungen präsentiert.
  • Das Reed Gold Mine State Historic Site rund um die Geschichte der Goldsucher an genau den Orten ihrer Entdeckungen.
  • Nicht weniger als 149 Parks sowie zahlreiche Seen und Wälder in der Region.
  • Zahlreiche Musikveranstaltungen, angeboten vom Blumenthal Center for the Performing Arts.

 

In Charlotte geborene Persönlichkeiten


James Knox Polk (1795-1849):
Der 11. Präsident der Vereinigten Staaten von 1845 bis 1849. Er gehörte der demokratischen Partei an und führte 1845 die Angliederung von Texas an die Union herbei, was den Krieg gegen Mexiko zur Folge hatte. Die Stadt Charlotte hat ihm in seinem Geburtshaus ein Museum gewidmet, das „James Polk Memorial“.

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Grodno in Weißrussland, Weltkulturerbe der UNESCO

  • Verschwisterung:seit dem 20. April 1982
  • geografische Lage:an der litauischen Grenze
  • Einwohnerzahl:320 000

Grodno, oder „Hrodna“ auf Weißrussisch, ist eine der ältesten und besterhaltenen Städte Weißrusslands. Nach seiner Unabhängigkeit am 25. August 1991 wurde das Land am 19. September desselben Jahres zur Republik Weißrussland.

Das an der Memel gelegene und durch den Fluss zweigeteilte Grodno ist ein Eisenbahnknotenpunkt, der Weißrussland mit Russland, Polen und Litauen verbindet.

Der historische Stadtkern der im 10. Jahrhundert gegründeten Stadt steht auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO.

Die Städtepartnerschaft hat 2012 ihr 30-jähriges Jubiläum gefeiert.
Seit nunmehr zwanzig Jahren ist die Limoger Kulturlandschaft von den „Rencontres de Limoges avec le Cinéma Russe“, den Limoger Begegnungen mit dem russischen Kino, geprägt, die alle zwei Jahre von dem französisch-russischen Freundschaftsverein Droujba und der Stadt Limoges organisiert werden. Dieses bei seinem Publikum ausgesprochen beliebte Festival war auch in diesem Jahr ein großer Erfolg und eine Gelegenheit für Kinofans, interessante Filme zu entdecken. Der Publikumspreis unter den verliehenen Preisen ging an einen der Filmemacher und zeichnete den Lieblingsfilm der Zuschauer aus.


Sehenswertes

  • Der historische Stadtkern umfasst mehr als 400 Architektur- und Geschichtsdenkmäler
  • Die orthodoxe St.-Boris-und-Gleb-(Kalozha)-Kirche (die einzige erhaltene Kirche Weißrusslands aus dem 12. Jahrhundert),
  • die beiden Schlösser (16. und 18. Jahrhundert),
  • die St.-Francis-Xavier-Kathedrale (von den Jesuiten zwischen 1678 und 1705 erbaut) usw.

In Grodno geborene Persönlichkeiten

Lew Samoilowitsch Rosenberg, genannt Léon Bakst (1866 - 1924), russischer Maler, Bühnen- und Kostümbildner. Marcel Proust schrieb 1911 in einem Brief an Reynaldo Hahn: „Grüßen Sie tausend Mal Bakst, den ich zutiefst bewundere, denn ich kenne nichts Schöneres als  Scheherazade.“

Der in Grodno geborene Alexander Milinkewitsch ist der aktuelle demokratische Oppositionschef Weißrusslands. Das Europäische Parlament verlieh ihm im Dezember 2006 den Sacharow-Preis. Am 19. März 2006 kandidierte er bei der Präsidentschaftswahl gegen den ausscheidenden weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko.

 

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Fürth in Deutschland, die Stadt mit dem Kleeblatt

  • Verschwisterung:seit dem 22. Mai 1992
  • geografische Lage:Bayern, Regierungsbezirk Mittelfranken
  • Einwohnerzahl:115 000

Die Eröffnung der ersten Eisenbahnlinie in Deutschland im Jahr 1835 war entscheidend für die Entwicklung Fürths. Die kleinste Stadt der Welt mit U-Bahn ist bekannt für den Elektronik- und Haushaltsgerätehersteller Grundig, die Textilindustrie (Versandhandelshaus Quelle) und das Tucher-Bier. Ebenfalls in Fürth sitzt das Informations- und Demonstrationszentrum für Solarenergie  Solid.

Die Geschichte der Stadt ist ein Beispiel für das friedliche Zusammenleben katholischer, jüdischer und protestantischer Gemeinschaften (daher das Kleeblatt als Symbol der Stadt). Bemerkenswert ist, dass die Fürther Feuerwehr der Stadt Limoges nach dem großen Sturm vom 27. Dezember 1999 spontan Hilfe leistete.

Die Partnerschaft

Die 1992 gegründete Partnerschaft zwischen Limoges und Fürth ist überaus lebendig und bildet die Grundlage für einen Austausch auf zahlreichen Gebieten wie Schulwesen, Musik, Kunst, Wirtschaft, Gastronomie, Sport usw.
Die Einrichtung des „Lim-Hauses“ in Fürth im Jahr 2003 ermöglicht es, auf kultureller, kulinarischer und touristischer Ebene Werbung für Limoges und seine Region zu machen. Neben Konzerten und Ausstellungen bietet das Lim-Haus Französischkurse an und verkauft Produkte „made in Limoges“ (Porzellan, Emaillearbeiten, gastronomische Spezialitäten usw.).
Jedes Jahr gibt die Stadt Limoges ihren Einwohnern die Möglichkeit, an einem Fürther Stand auf der Limoger Messe Spezialitäten der deutschen Gastronomie wie Wurstwaren, Bier und andere typische Produkte aus Mittelfranken zu entdecken. 2011 und 2012 waren auch zwei junge deutsche Köche auf der Messe präsent und kochten vor Ort.
Im Gegenzug ist die Stadt Limoges auf der Michaelis-Kirchweih vertreten, der alljährlichen großen Kirmes von Fürth, dem bedeutendsten bayrischen Volksfest nach dem Münchner Oktoberfest. Seit mehreren Jahren stößt der Stand der Stadt Limoges auf großen Anklang und lockt zahlreiche deutsche Besucher an, die die Limoger Gastronomie entdecken wollen.
2012 feierten die beiden Städte ihr 20-jähriges Partnerschaftsjubiläum. Zu diesem Anlass begrüßte der Racing Club Municipal eine Gruppe von Läufern, die am Halbmarathon „Boucles de la Porcelaine“ teilnahmen. Die aus Fürth stammende Gruppe Gankino Circus sorgte drei Tage lang für Unterhaltung auf dem Stand der Limoger Messe und die deutsche Gruppe Seide vertrat die Stadt Fürth beim Jazzfestival Eclat d’Email Jazz.
Limoger Bands traten auch im Lim-Haus in Fürth auf, um dem deutschen Publikum die musikalische Kultur der Region näherzubringen. Und Limoges nahm an dem Partnerschaftsfest teil, das im Mai in Fürth organisiert wurde. Eine Limoger Delegation machte sich auf die Reise, um Porzellan, Emaillearbeiten und die Gastronomie der Stadt sowie mit Jacky Lemarteau auch die lokale Musik zu präsentieren.


2013


Die Partnerschaft mit Fürth wurde 2013 ins Rampenlicht gestellt. Wie seit mehreren Jahren wurde die deutsche Gastronomie an einem Stand der Messe Foire Exposition de Limoges mit deutschen und japanischen Spezialitäten vorgestellt (siehe die Seite über Seto). In Fürth lockte der Stand der Stadt Limoges mit ihrer Gastronomie bei der Michaeliskirchweih zahlreiche deutsche Besucher an und hatte großen Erfolg.
2013 feierte auch das LIM-HAUS, das Haus von Limoges und des Limousin, sein 10-jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass wurde das Maison de l’Email de Limoges eingeladen, eine Ausstellung zu organisieren und Workshops für Erwachsene und Kinder zu veranstalten.
Schließlich gab die Limoger Gruppe „Les Sourds Doués“ hier wie auch in unserer tschechischen Schwesterstadt Pilsen ein Konzert, um dem deutschen und tschechischen Publikum die musikalische Kultur der Region zu vermitteln.


Sehenswertes

  • Das Haus von Limoges und des Limousins (LIM Haus, www.fuerth.de/lim) ist seit 2003 unsere touristische, kulturelle und gastronomische Botschaft in Fürth. Diese einzigartige Einrichtung, die von vier Partnern – den Städten Limoges und Fürth, der Region Limousin und dem Regierungsbezirk Mittelfranken – finanziert wird, ist ein Ort der Geselligkeit mitten im historischen Stadtkern von Fürth.
  • Das Rathaus, ein originaler Nachbau des Turms des Palazzo Vecchio in Florenz.
  • Die befestigte Kirche St. Michael (12. Jahrhundert), das älteste Denkmal Fürths.
  • Die Sankt-Michaels-Kirchweih im Oktober (mehr als eine Million Besucher), an der jedes Jahr ein Cateringdienst aus Limoges teilnimmt.

 

In Fürth geborene Persönlichkeiten


Henry Kissinger (1923-):
Der berühmte amerikanische Politiker wurde 1923 in Fürth geboren. Er wanderte 1938 in die Vereinigten Staaten aus und wurde Berater des Präsidenten und später Außenminister. Sein Engagement für den Frieden mit dem Vietnam brachte ihm am 16. Oktober 1973 den Friedensnobelpreis ein. Er ist heute einer der Ehrenbürger der Stadt Fürth.

Ludwig Erhard (1897-1977):
Christdemokratischer Politiker, Wirtschaftsminister der Bundesrepublik Deutschland von 1949 bis 1963 und Bundeskanzler von 1963 bis 1966. Er lenkte den wirtschaftlichen Wiederaufbau des Landes nach dem zweiten Weltkrieg.

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Das Konzert der vereinten Städte ist eine internationale Musikveranstaltung, die alle zwei Jahre Limoges und seine Geschwisterstädte für ein außergewöhnliches Konzert im Operntheater zusammenbringt.

Ziel ist es, für eine kurze Zeit ein Orchester aus französischen, tschechischen, weißrussischen, deutschen, amerikanischen und japanischen Musikern zu bilden, das ein oder mehrere repräsentative Werke der Kulturen dieser sechs Länder und insbesondere dieser sechs Geschwisterstädte interpretiert. Die Ausgabe 2009 war der Interpretation einer originellen vom Direktor des Limoger Konservatoriums Alain Voirpy komponierten Kreation namens „Gedicht der vereinten Städte“ gewidmet.

2011 handelte es sich ebenfalls um eine Originalkreation, diesmal zum Thema „Bel Canto“.

Die zwischen 10 und 22 Jahre alten Musiker stammen aus den Konservatorien von Limoges, Grodno, Pilsen und Fürth oder aus Musikklassen der Universitäten von Charlotte und Seto.

Die jungen Musiker werden in Gastfamilien untergebracht, nehmen an Besichtigungen von Limoges und der Umgebung teil und teilen eine Woche lang miteinander ihre Kultur und ihre Liebe für die Musik.

Es handelt sich bei diesem Konzert um eine einzigartige interkulturelle Veranstaltung, die zur Belebung des Limoger Geschwisterstädtenetzwerks beiträgt und die Jugend ins Rampenlicht stellt, um sie für den internationalen Austausch zu sensibilisieren.

2013

Die sechste Auflage des „Concert des Cités Unies“ fand am 4. Dezember 2013 im ausverkauften Operntheater von Limoges statt. Ein zweites Konzert mit Filmmusiken wurde am 6. Dezember im Saal Auzelou in Tulle gegeben. Diese Veranstaltung hat seit ihrer Gründung zunehmenden Erfolg, denn das Publikum ist stets von der Musik dieses anspruchsvollen Orchesters begeistert.

  • 1. Ausgabe 2003
  • Anzahl an Musikern 60 bis 70
  • Anzahl an Zuschauern mindestens 1 200
  • Leitung Alain Voirpy

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